Forschungsexpertise
Jahressymposium des "Exzellenzcluster"
"Wir werden im Juli den Stand der internationalen Entzündungsforschung sichtbar machen", kündigt Thomas Bosch Großes an. Zu Recht. Denn das Vorstandsmitglied des deutschen "Exzellenzcluster Entzündungsforschung" hat überaus renommierte Wissenschaftlerkollegen aus aller Welt gewonnen, vom 9. bis 11. Juli in Kiel die neuesten Erkenntnisse zum Phänomen der zunehmenden Entzündung des menschlichen Körpers zu referieren. "Nicht zuletzt diese hochkarätigen Teilnehmer unterstreichen auch die erstklassige Reputation, welche die Spitzenforschung unseres Landes international genießt", ergänzt der Wissenschaftsminister Schleswig-Holsteins, Jörn Biel.
Ein Dutzend Forscher aus den USA, Frankreich, Schweden, Israel, der Schweiz und Tschechien sprechen unter anderem zum Kontext von Genen, Umweltbedingungen und Immunität, erläutern neueste Erkenntnisse der dynamischen Mechanismen von Allergien und anderen chronischen Entzündungsprozessen. Bei der einleitenden Diskussion zur Bedeutung von Bakterien für Gesundheit wie Krankheit wird vor allem das Referat Eugene Rosenbergs von der Universität Tel Aviv mit Spannung erwartet. Der Mikrobiologe geht davon aus, dass Bakterien den Menschen nicht krank machen, sondern vielmehr essentieller Teil des Organismus sind.
Neben den Vorträgen der internationalen Gäste bietet das inzwischen zweite Jahressymposium des "Exzellenzcluster" den eigenen jungen Wissenschaftlern des Forschungsverbunds "eine einzigartige öffentliche Plattform, ihre Projekte einem breiten Publikum zu präsentieren", so "Exzellenzcluster"-Vorstand Bosch. Der Zell- und Entwicklungsbiologe avisiert das illustre Get-together an der Förde denn auch mit nichts Geringerem als dem Slogan: "Meet your future!"

